SDG 10 – Ungleichheiten überwinden

Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern

Ungleichheit in Lüneburg zu verringern bedeutet, dass auch unabhängig von nationalen Sicherungssystemen etc. Strukturen in der Stadt geschaffen werden, die jeder Bürgerin und jedem Bürger unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Rasse, Ethnizität, Herkunft, Religion oder wirtschaftlichem oder sonstigem Status ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das beinhaltet ein klares Vorgehen gegen jede Form der Diskriminierung und die gezielte Förderung von Orten, Strukturen und Projekten, die dazu beitragen, Ungleichheiten  hier in Lüneburg weiter auszuräumen.

Lüneburg geht weiter … in Sachen Anti-Diskriminierung

Durch hohe Zuzugszahlen ist die Lage auf dem Lüneburger Wohnungsmarkt angespannt, angemessener Wohnraum für manche nur schwerlich bezahlbar. Ein Vergabeschlüssel für gerechtes Wohnen nimmt für Neubauten oder größere Sanierungen auch diejenigen in den Blick, die diese Schwierigkeiten in der Wohnungssuche erfahren, ohne über einen Wohnberechtigungsschein zu verfügen. #WohnenFürAlle

Durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen Lüneburger Ganztagsschulen, Vereinen, Initiativen und anderen Freizeiteinrichtungen ist auch das einem Kind zur Verfügung stehende Freizeitangebot nicht primär eine Frage des Geldbeutels der Eltern, sondern steht allen Schülern offen. #Ganztagsschule Ein Teilhabe-Werkzeugkasten bündelt stadtweit die Erfahrungen mit unterschiedlichen Zugängen zu Partizipationsmöglichkeiten und ermöglicht so eine passgenaue Adressierung derer, die von Entscheidungen betroffen und deren Meinung im Vorfeld gehört werden sollte. #Werkzeugkasten

Eine Servicestelle Ehrenamt unterstützt gezielt Vereine, Initiativen und andere Engagierte, vor allem mit Blick auf administrative Tätigkeiten. So bleibt mehr Zeit und Ruhe für die eigentliche Arbeit, zum Beispiel im Bereich Inklusion, für Deutschkurse und jede Form von Engagement gegen Diskriminierung. #Servicestelle

Ungleichheit verringern – Visionen für Lüneburg im Jahr 2030

Im Lüneburg 2030 werden alle Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und Kultur gleichermaßen wertgeschätzt. Bürgerhaushalte, ein bedingungsloses Grundeinkommen und offene Kulturinitiativen sind Formen, in denen ein gerechter Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen in der Stadt, dialogischen Bildungsangeboten und die Teilhabe am kulturellen Austausch realisiert sind.