SDG 11 – Lebenswerte Städte und Siedlungen schaffen

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

Das Sustainable Development Goal 11 in Lüneburg umzusetzen bedeutet, sich für eine Stadt mit hoher Lebensqualität einzusetzen, die Raum bietet zum Leben, Lernen und Arbeiten nach eigenen Vorstellungen, die ihr historisch-kulturelles Erbe bewahrt und es in die Zukunft trägt und die von ihren Menschen aktiv im Sinne der SDGs mitgestaltet wird.

Lüneburg geht weiter … in Richtung Zukunftsstadt

In vier Schwerpunktbereichen unternimmt die Stadt auf allen Ebenen Schritte, um den Visionen für eine nachhaltige Stadt ein Stück näherzukommen.

Hier leben und hier bleiben: Eine breite Palette an Wohnangeboten bietet allen in angemessener Weise ein Dach über dem Kopf und leistet einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit in der Stadt. #WohnenFürAlle #Wohnprojektekontor Lebenslanges Lernen – gerne über institutionelle Grenzen hinweg – und die Möglichkeit, sich niedrigschwellig und umfassend über Beschäftigungsmöglichkeiten in und um Lüneburg zu informieren halten die Menschen in der Stadt und bieten Freiräume zur beruflichen Weiterentwicklung. #Medienkompetenz #LokalArbeiten

Lokal einkaufen und mobil sein: Alternative Routen zeigen auf, wie man auch abseits der Hauptverkehrsstraßen schön und bequem per Rad von A nach B gelangt und schaffen so einen Anreiz, das Auto häufiger einmal stehen zu lassen. #LüneburgMaps Das umso mehr, seit ein neuer Lieferservice per Lastenrad die Möglichkeit bietet, online Bestelltes oder beim Stadtbummel Erworbenes umweltfreundlich nach Hause liefern zu lassen. #DasRadBringts Apropos Stadtbummel: Auch mal ganz ohne Konsumzwang halten sich Touristen wie Einheimische dank neuer Sitzgelegenheiten, Kunstinstallationen und kostenloser Trinkwasserstellen gerne in der Innenstadt auf und freuen sich, diese neuen Verweilorte im Rahmen eines Ideenwettbewerbs selbst mitentwickelt zu haben. #Lieblingsplätze Wer dann doch etwas Nettes entdeckt, kann sich beim Siegel mit dem grünen Giebel sicher sein: Das Unternehmen hat viel auf dem Weg gebracht, um CO2-Emissionen nach und nach immer weiter zu reduzieren, und arbeitet mit Landwirten aus der Umgebung zusammen, um nicht einzusparende Emissionen vor Ort zu kompensieren. #GrünerGiebel

Grün und zukunftsfähig: Immer grüner wird auch die Stadt – und das grün immer vielfältiger: Denn einerseits sorgt zusätzliches Grün am Straßenrand und  auf den Dächern für ein besseres Stadtklima und eine weniger starke Belastung der Kanalisation bei Starkregenereignissen. (Und hier geht die Hansestadt mit gutem Beispiel voran und begrünt wo immer möglich die Dächer öffentlicher Gebäude, wenn sie renoviert oder saniert werden.) Alte Karten und Aufzeichnungen zeigen, wo die Stadt schon früher einmal grün war und vielleicht – Denkmalschutz einmal anders – wieder begrünt werden könnte. Andererseits tut das (durch gemeinsame Pflanzaktionen) stetig wachsende Netz biodiverser Orte in Parks, Kleingärten und an öffentlichen Plätzen Insekten wie Menschen gleichsam gut. #Klimaanpassung #Grünoasen #GrünWirdBunt Schritt für Schritt Richtung Zukunft geht es auch mit Bürgerstrom und Solarzellen auf den Dächern, sowie in Sachen Ernährung, die die Menschen zunehmend wieder selbst in die Hand nehmen und gemeinsam gestalten. Von der Schulverpflegung über eine verstärkte Versorgung aus der Region widmen sie sich einer hohen Bandbreite an Themen. #Quartiersstrom #Ernährungsrat

Füreinander und miteinander: Überhaupt wird dem gemeinsamen Gestalten immer mehr Raum gegeben – und von den Lüneburgern gerne genutzt, wobei besonderes Augenmerk auf den einzelnen Stadtteilen und ihrer Ausgestaltung als lebendige Orte liegt, an denen Menschen sich treffen, austauschen und gegenseitig unterstützen: Ein Werkzeugkasten bündelt gesammelte Erfahrungen mit unterschiedlichen Ansätzen zur Beteiligung und Mitentscheidung – sei es zum richtigen Kommunikationskanal für geplante Vorhaben, für die Planung eines Straßenfests oder für regelmäßige Stadtteilspaziergänge für Neubürger*innen und Alteingesessene. #Werkzeugkasten In ähnlicher Weise tun sich Ganztagsschulen mit Vereinen und Initiativen zusammen, um gemeinsam ein attraktives Freizeitangebot zu schaffen, das allen Schülern, Lehrern und Eltern offen steht. #Ganztagsschule Ehrenamtlich Engagierte unterstützen sich gegenseitig in vielen Belangen vom Erfahrungsaustausch über das Leihen von Ausrüstung oder das gemeinsame Bewerben von Veranstaltungen und erhöhen so nach und nach Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ihre Arbeit. Unterstützung erhalten sie durch die Servicestelle Ehrenamt, die Tipps für die administrative Arbeit gibt und ggf. an andere Stellen verweisen kann. #EhrenamtVernetzen #Servicestelle

Lebenswerte Kommunen – Visionen für Lüneburg im Jahr 2030

Die Herausforderung, Lüneburg im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten, wird von der Stadtgesellschaft als gemeinschaftliche Aufgabe angenommen. Ob mithilfe von mehr Partzipation in öffentlichen Entscheidungsprozessen oder in kleinen eigenständigen Initiativen bemühen sich die Bürger_innen der Stadt eine reseliente und gerechte Stadt zu gestalten. Nachhaltigkeit wird dabei zum zentralen Leitprinzip, um den Lebensraum Stadt für alle zu gestalten.