SDG 13 – Klima umfassend schützen

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen – (in Anerkennung der Tatsache, dass die UNFCCC das zentrale internationale, zwischen-staatliche Forum zur Verhandlung der globalen Reaktion auf den Klimawandel ist)

Das Sustainable Development Goal 13 in Lüneburg umzusetzen bedeutet, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber klimabedingten Gefahren und Naturkatastrophen zu machen, Klimaschutzmaßnahmen lokal umzusetzen und die Lüneburger*innen sowohl zum Schutz als auch zur Anpassung aufzuklären und zu sensibilisieren.

Lüneburg geht weiter… in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung

Mit grünen Flächen, Gehwegen, Gebäudefassaden und Dächern begegnet Lüneburg dem Klimawandel. Flächen werden neu- und umgestaltet, wobei auch an historische Grün- und Gartenstrukturen angeknüpft wird und somit Denkmalschutz neu gedacht wird. Flächen werden entsiegelt, bunte Blumenwiesen entstehen und alte Obstbaumbestände werden geschützt. Die Begrünung wirkt der Aufheizung der Stadt entgegen und nimmt überschüssiges Wasser z. B. bei Starkregenereignissen auf. Dafür werden Pflanzen gewählt, die an das künftige Klima angepasst sind. Auch reflektierende Oberflächen bewahren die Stadt vorm Überhitzen. Im neu geschaffenen Informationsbüro und bei Kampagnen können sich Bürger*innen nicht nur informieren, sondern auch aktiv werden und gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine resiliente Stadt einsetzen.  #Klimaanpassung #GrünWirdBunt #Grünoasen

Lüneburger*innen können sich bei LüneburgMaps über die schönsten und schnellsten Fahrrad- und Laufrouten informieren und im Alltag entspannt das Auto stehen lassen. #LüneburgMaps Sollten sie doch mal etwas schwerer eingekauft haben, können sie sich ihre Einkäufe bequem und umweltfreundlich mit dem neuen Lieferservice per Lastenrad nach Hause liefern lassen #DasRadBringts So wird der Verzicht auf das Auto leicht gemacht und der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgase reduziert.

Ferner wird die lokale Lebensmittelproduktion durch den Ernährungsrat gefördert. Mehr Obst, Getreide und Gemüse wächst auf den Feldern vor Ort, dabei wird auf eine Kreislaufwirtschaft geachtet. Der Ernährungsrat klärt über die ökologischen Vorteile regionaler und saisonaler Lebensmittel und das Meiden und Reduzieren von Verpackungsmaterialien auf und treibt damit eine Ernährungs- und Einkaufswende in Lüneburg voran und unterstützt die Lüneburger*innen dabei den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. #Ernährungsrat Mit an Board sind die Teilnehmer*innen des Grünen Giebels. Träger*innen des Siegels gleichen den nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß mit lokalen Kompensationsmaßnahmen aus und unterstützen die lokale Land- und Abfallwirtschaft, Kleingartenvereine und weitere CO2-Verwerter dabei überschüssiges CO2 zu binden. #GrünerGiebel

Auch in Sachen Strom geht Lüneburg voran. Mit dem Quartierstromkonzept wird Strom aus erneuerbaren Energien lokal gewonnen womit sich die Lüneburger*innen unabhängig von der Energiegewinnung durch klimaschädliche Erdgas-, Stein- und Braunkohleförderung machen. #Quartiersstrom

Unterstützt durch das Wohnprojektekontor leben in Lüneburg immer mehr Menschen in Wohnprojekten. Häufig sind diese Projekte ökologisch ausgerichtet. Sie teilen sich Autos, kaufen in Food-Kooperationen ein und durch gemeinsam genutzten Flächen brauchen die Bewohner*innen bei vergleichsweise viel Wohnraum weniger Fläche pro Kopf. Das wirkt dem Versiegelungswahnsinn entgegen und schützt damit das Klima. #Wohnprojektekontor

Klimaschutz und Klimaanpassung – Visionen für Lüneburg im Jahr 2030

Im Jahr 2030 trägt Lüneburg zum Klimaschutz umfassend bei. Energie wird umweltschonend und klimaschonend produziert. Nur noch wenige Haushalte besitzen Autos und sind auf den ausgebauten lokalen ÖPNV und Car-Sharing Angebote umgestiegen. Die (Wieder-)Schaffung von einem Grüngürtel um die Stadt funktioniert als Senke für Treibhausgase und trägt zum lokalen Stadtklima positiv bei. Das lokale Stadtklima wird durch ein umfassendes Konzept für die Bevölkerung angenehm gehalten: dies sind Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel. Umgesetzte Entsiegelungsmaßnahmen sowie mehr Grünflächen und Wasserflächen in der Innenstadt reduzieren im Sommer die Lufttemperaturen und nehmen häufigere Starkregenfälle auf. Auch die Luftqualität wird verbessert.