SDG 2 – Ernährung sichern

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Das Sustainable Development Goal 2 vor Ort umzusetzen bedeutet in Lüneburg vor allem, allen Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigen, möglichst lokal produzierten Lebensmitteln zu bieten, das Bewusstsein für die Folgen unseres Lebensmittelkonsums zu schärfen und eng mit der lokalen Landwirtschaft zusammenzuarbeiten, um diese zu fördern und zu erhalten. Die Landwirtschaft selbst begreift Flächen und Böden als wertvolle Ressourcen. Sie erhält und regeneriert sie, um auch in Zukunft hochwertige Lebensmittel produzieren zu können und trägt über den Bodenaufbau zugleich zum globalen Klimaschutz bei.

Lüneburg geht weiter… in Sachen nachhaltiger Ernährung

Für Ernährungsfragen ist der Ernährungsrat zentrale Anlaufstelle. Hier werden Kompetenzen in Sachen nachhaltiger Ernährung in Lüneburg gebündelt und Projekte dazu gemeinsam vorangebracht. Dabei wird der Lokalbezug und die Wertschätzung von Lebensmitteln in der Bevölkerung gestärkt.  #Ernährungsrat

Den Beitrag der lokalen Landwirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit und nachhaltiger Ernährung verdeutlicht das Prinzip der lokalen CO2-Kompensation, das mit dem Siegel “Der Grüne Giebel” nach außen sichtbar gemacht wird. Unvermeidbarer CO2-Ausstoß wird durch die Landwirtschaft vor Ort ausgeglichen, indem diese in den Bodenaufbau und damit die CO2-Speicherung im Boden investiert. Dadurch wird der CO2-Anstieg in der Atmosphäre reduziert und zugleich die Bodenqualität verbessert, was wiederum zu mehr Resilienz, Produktivität und höheren Lebensmittelqualitäten führt. #GrünerGiebel

Ernährung sichern – Visionen für Lüneburg im Jahr 2030

In Lüneburg wird die Ernährung im Jahr 2030 nachhaltig sichergestellt. Dies geschieht durch die Verknüpfung der Akteure entlang der Produktion, Verteilung und dem Konsum, die Strategien aushandelt haben, wie mit Essen umgegangen wird. Bestellungen werden direkt beim Produzenten abgegeben. Die Wertschätzung für das Essen wird bereits an Schulen vermittelt und Verschwendung kann vermieden werden.