Smart Lüneburg 2030+
Ein Leben in einer nachhaltigen Stadt

Innovativer, effizienter und nachhaltiger – So soll Lüneburg 2030 aussehen.
Smart Cities sind Städte, die durch Technologisierung in verschiedenen Bereichen der Städteplanung das Leben in der Stadt bequemer und moderner gestalten. Im Seminar „Smart Cities“ haben wir uns überlegt, wie Lüneburg 2030 als Smart City aussehen könnte: Welche Veränderungen wird es in den Bereichen Straßen und Verkehr, sowie Handel und Politik geben?

Hierzu reisen wir mit euch ins Lüneburg im Jahr 2030+ zu Anna. In den letzten Jahren hat sich in der Stadt viel verändert.
Gestern war eine wichtige politische Wahl. Anna hat sich gerne daran beteiligt, weil das Wählen per Fingertipp einfach und schnell ist. Sie musste nicht zur Wahlurne gehen, sondern konnte von überall aus wählen, da der Netzempfang dank den Antennen in den multifunktionalen Smart Street Posts überall hervorragend ist. Anna weiß, dass ihre Daten von der digitalisierten Wahlurne vertraulich verarbeitet wurden. Da Anna nicht die Einzige ist, die diese praktische Applikation nutzte, ist die Wahlbeteiligung deutlich gestiegen und durch das eingesparte Papier der Wahlzettel wurden Rohstoffe gespart.

Heute Nachmittag will Anna einkaufen gehen. Da sie am Stadtrand wohnt, ist sie auf ein Fahrzeug zum Transport angewiesen. Sie fährt aber nicht gerne Bus, daher teilt sie sich ein Elektro-Auto mit ihren Nachbarn. Durch Carsharing sparen alle Beteiligten Geld und schützen die Umwelt.

Anna fährt zum Supermarkt. Da gerade Rush Hour ist, sind mehr Autos als sonst unterwegs. Durch intelligente Park- und Verkehrsleitsysteme kommt sie trotzdem schnell voran. Die Straßen, auf denen Anna fährt, sind nicht aus Asphalt, sondern aus Plastik. Für ihren Bau  wird Plastikmüll aus den Meeren genutzt wird, werden Altlasten verringert. Im Supermarkt kauft Anna Produkte aus der Region oder aus biologischem Anbau. Damit sammelt sie Punkte auf ihrer Smart Card – Ebenso wie mit dem Carsharing. Sammelpunkte kann sie später gegen Rabatte einlösen.

Als Anna nach Hause fährt, ist es bereits dunkel. Am Stadtrand sind nur noch wenige Autos unterwegs, daher sind nicht alle Straßenlaternen eingeschaltet. Durch Bewegungssensoren leuchten sie nacheinander auf, um Strom zu sparen. An der Straßenlaterne bei ihrem Haus, kann sie das Elektro-Auto zum Laden anschließen. Anna lebt gerne in Lüneburg.

Die effiziente und innovative Infrastruktur erleichtert ihr alltägliches Leben und sie findet es gut, wie verantwortungsbewusst in der Stadt mit Ressourcen gehaushaltet wird. Heute kommt es in Lüneburg zu den Stoßzeiten wie dem Berufsverkehrs zu Staus, die Parkplatzsuche ist schwierig. Ausweichen auf den Busverkehr ist wegen der Abfahrtszeiten meist zu unflexibel. Straßenlaternen brennen die ganze Nacht, obwohl unter der Woche nachts wenig Menschen unterwegs sind. Ein Anreiz für ein nachhaltiges Leben fehlt.

Die Smart Card wäre ein Anreiz regional oder biologisch angebaute Lebensmittel zu kaufen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Das Belohnungssystem gilt auch für das Carsharing, was den Umweltschutz reizvoller macht. Die geringe Wahlbeteiligung ließe sich durch das abstimmen per Internet oder Smartphone erhöhen. Gerade junge Menschen könnten so zur aktiven Beteiligung am politischen Geschehen animiert werden.

Die Inspiration zu diesen Projekten kommt von bereits laufenden ähnlichen Projekten in verschiedenen Städten weltweit!

Aus dem Seminar:
Smart Cities

Seminarleitung:
Eckhard C. Bollow

Seminarteilnehmer_innen:
Bebert, Jonas; Blöing, Thorsten; Ferch, Tobias; Flügge, Julia Isabel; Freaderich, Jan Hendrik; Haase, Cora; Hansen, Maximilian; Hartwig, Max; Heckel, Falko; Hermes, Florian; Ilgner, Julian; Küntzel, Aylin; Mahnke, Sophia; Meiffert, Jakob; Mlinac, Marko; Ohlde, Robin; Peth, Daniel; Röhrs, Melanie; Schewe, Kai; Schoo, Jakob; Schüler, Miazia; Seebohm, Leah; Shaydaie, Zarin; Sockel, Timm; Sokolowski, Hannes; Stark, Christian; Struve, Morgaine; Trautmann, Mike; Wang, Maya; Witt, Moritz

Diese Vision trägt dazu bei, die folgenden Sustainable Development Goals in Lüneburg umzusetzen und zu fördern: