Die Helden der Stadtökologie

„Die meisten Menschen, die glauben nicht, dass es noch Helden gibt heutzutage. (…) Wir werden ihnen beweisen, dass noch nicht alle Helden tot sind!“ (Mad Max I) Wir, die Studierenden des Seminars mit dem Schwerpunkt „Stadtökologie“, wollen diese Helden sein.

Wir schreiben das Jahr 2030. Es ist Sommer. Die Bienen summen. Die Vögel zwitschern. Die Bewohner_innen der Stadt Lüneburg pflegen die geschützten Grünflächen. Sie erstrecken sich um die gesamte Stadt. Es ähnelt einem grünen Gürtel. Wir sehen Schafe auf den Wiesen. Roboter tauchen zwischen den Blumen auf. Sie unterstützen die Menschen tatkräftig. Die gemeinsam produzierten Produkte werden verkostet. Die Bevölkerung lebt wieder im Einklang mit der Natur. Sie fand ihren Weg zurück. Die Vergangenheit hat sie hinter sich gelassen:

Der Umweltschutz beginnt in den eigenen vier Wänden. Es ist ein Bewusstseinswandel notwendig, der sich stärker an ökologischen und sozialen Werten orientiert. Mit der direkten Beteiligung an der Bewirtschaftung der Grünflächen, ließen sich die Lüneburger_innen dafür sensibilisieren. Eine Maßnahme ist die Kooperation mit Schulen, damit zukünftige Generationen der Natur mit einer veränderten Wertschätzung entgegentreten. Neuentwickelte Technologien in Form von Robotern unterstützen die Einwohner_innen bei der Bewirtschaftung der Grünflächen und sorgen für eine punktuelle Entlastung bei unbeliebten Tätigkeiten. Der Verleih von Schafen dient der ökologisch orientierten Bewirtschaftung und rundet zudem die extensive Bewirtschaftung ab.

Die Bewirtschaftung der Grünflächen erfolgt durch den Einsatz von einheimischen Staudenpflanzen, und in Anlehnung an das Urban Gardening. Einerseits wird hiermit der Konsum von regionalen Produkten gefördert und andererseits die Biodiversität erhöht. Da die Einwohnerzahlen stetig ansteigen, wächst die Nachfrage nach bebaubaren Grünflächen. Um ihrer Reduzierung vorzubeugen, ist die Bebauung von stadtangrenzenden Grünflächen nur mit einer Willensbekundung zugelassen. Darüber hinaus nimmt der Grüngürtel vermehrt Treibhausgase auf und sorgt für ein angenehmes Stadtklima.

„Wirf den Helden in deiner Seele nicht weg. Halte heilig deine größte Hoffnung“ (Friedrich Nietzsche)

Aus dem Seminar:
Wie wollen wir 2030 leben? Eine Suche nach Visionen und erste Umsetzungsmöglichkeiten in Lüneburg.

Seminarleitung:
Vicky Temperton

Seminarteilnehmer_innen:
Arora Mohnish, Neele-Marie Ausborn, Hendrik Berkenbusch, Fine Boethner, Alexander Dievenkorn, Ricarda Diller, Vivien Eddelbüttel, Nazdar Rojin Ediz, Sophie Engel, Paulo Gallo, Laura Grunholz, Melina Heinrich, Juana Hoffmann, Leon Jakobeit, Janine Jurk, Johann Knudsen, Lena Konow, Antonia Kronshage, Julius Lewerenz, Marie Neuhaus, Nis Nolte, Kristina Nygaard, Malte Restorff, Raika Schuldt, Kevin Wiggers, Melissa Ziegler

Pat_innen:
Lars Strehse (AGL), Frau Hapke BUND, Dr. Gregoire Hummel (Phenospex), Dr. Andreas Burkart (Forschungszentrum Jülich)

Diese Vision trägt dazu bei, die folgenden Sustainable Development Goals in Lüneburg umzusetzen und zu fördern: