Was kommt morgen auf den Teller? Mit dem Ernährungsrat in eine nachhaltige Zukunft

Grundidee: Globale Ungleichverteilung und steigende Verschwendung von Lebensmitteln sind Ursachen vielfältiger Probleme ökologischer sowie gesundheitlicher Dimension. Dieser Thematik widmen sich in Lüneburg eine Vielzahl zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, darunter der hier 2019 gegründete Ernährungsrat. Er vernetzt Engagierte, bearbeitet in Gruppen ausgewählte Themen und bringt sich in kommunale Entscheidungsprozesse ein. Hierdurch soll das lokale Ernährungssystem und der Bezug Lüneburgs zu seinem leistungsfähigen landwirtschaftlichen Umland gestärkt sowie die negativen globalen Auswirkungen des Ernährungsverhaltens der Lüneburger*innen verringert werden.

Experiment: Eine eigene Ernährungsrat-Aktionsgruppe zum Thema »Gesundheitsförderung Kinder und Jugendliche« soll untersuchen, ob das Partizipationsmodell eines Ernährungsrats dazu beitragen kann, die Verpflegung an Lüneburger Kindertagesstätten und Schulen verstärkt, dauerhaft und in finanziell tragbarer Form auf gesunde und regional-saisonale Angebote umzustellen. Eine erste Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus Wohngruppen, Jugendzentren, Pflegeeinrichtungen, von alleinerziehenden Eltern, aus Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen für psychisch kranke Menschen; eine Erweiterung auf ältere Menschen aus entsprechenden Lebenswelten wird angestrebt.

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