Partizipative Stadtteilarbeit für aktive Nachbarschaften

Grundidee: Lüneburg wächst, neue Quartiere entstehen, ein Generationswechsel findet statt. Veränderungen steigern das ohnehin vorhandene Bedürfnis nach inklusiven Nachbarschaften und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Indem die Akteur*innen in den Stadtteilen verschiedene Methoden der Gemeinwesenarbeit und Beteiligung erproben, können Strukturen entstehen, die den Dialog der Bürger*innen und Institutionen ermöglichen und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit stärken. Durch die gesammelten Erfahrungen entsteht ein »Werkzeugkasten« aus Methoden, die auch zukünftig, über den Prozess der Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit hinaus, angewendet werden können.

Experiment: Erprobt werden (1) Formate, die die Teilhabe und den Zusammenhalt im Stadtteil stärken und (2) Möglichkeiten der Beteiligung an kommunalen Planungsvorhaben, die über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen. Angedacht sind dazu u. a. ein mobiler Plan-Wagen, Stadtteilspaziergänge und Stadtteilkonferenzen, an denen auch per Videochat teilgenommen werden kann. Daneben werden verschiedene Kommunikationswege getestet, die digitale Beteiligungsformate etablieren, ohne nicht-digitale Möglichkeiten zu vernachlässigen.

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