Das Präventionshaus: Gesund in Lüneburg

Hintergrund: Seit 2015 entwickeln Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter* innen aus Politik und Verwaltung im Wettbewerb »Zukunftsstadt 2030+« ihre Visionen für ein Lüneburg der Zukunft. Daraus sind 17 Lüneburger Lösungen entstanden, vom gerechten Wohnen bis hin zur Schaffung neuer Grünoasen. Eines der 17 Experimente ist das Präventionshaus.

Grundidee: Lüneburg bietet ein vielfältiges Spektrum an präventiven Gesundheitsangeboten. Das Gesundheitswissen ist jedoch nicht in allen Bevölkerungsgruppen gleich gut ausgeprägt und viele Menschen wissen gar nicht, wo sie Hilfe finden können. Das Präventionshaus will diese Menschen mit einem niedrigschwelligen Beratungs- und Vermittlungsangebot dabei unterstützen, ihre gesundheitlichen Probleme zu bewältigen.

Hinter dem Präventionshaus steckt auch ein Netzwerkgedanke: Wenn alle sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen, Bildungsträger, Selbsthilfegruppen und sonstige Einrichtungen mit einem Angebot an gesundheitsförderlichen Leistungen sowie die medizinischen Leistungserbringer in regelmäßigem Austausch stehen, lässt sich ihr Potential für die Gesundheit der Menschen einer Region noch besser ausschöpfen. Diesen Austausch will das Präventionshaus unterstützen.

Das Experiment: In der ersten Phase sprechen die Entwickler*innen des Präventionshauses mit Mitarbeiter*innen der oben genannten Einrichtungen und Institutionen und ermitteln, welche Angebote zur Gesundheitsprävention es gibt und wo diese Akteur*innen weitere Bedarfe sehen. Besonders im Blick sind dabei Menschen mit eingeschränktem Gesundheitswissen. In diese Bedarfsanalyse sollen auch Ärzt*innen einbezogen werden, sie sind bei der aktuellen Corona-Lage jedoch schwer erreichbar.

In der zweiten Phase entsteht ein Konzept für ein auf den Bedarf zugeschnittenes Umsetzungsmodell. Gemeinsam mit Interessierten aus sozialen Einrichtungen und Praxen in Lüneburg wird das Konzept partizipativ weiterentwickelt. Im Hinblick auf eine Implementierung und Verstetigung sollen parallel erste Sondierungsgespräche mit potentiellen Kostenträgern erfolgen.

Vernetzung fördern

Bewusstsein schaffen

Beratung anbieten

Angebote entwickeln

Wer kann wie mitmachen?

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Kontakt

Katrin Petersen

Schnittstelle Bildung und Soziales im Büro der Zukunftsstadt

Email: katrin.petersen@stadt.lueneburg.de

Telefon: 04131 309-4558

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