Dageblieben: Neue Lieblingsplätze in die Stadt

Unter der Beteiligung von Bürger*innen werden an drei Orten Ideen gesammelt …

und Umgestaltungen temporär getestet, um in der Hansestadt neue „Lieblingsplätze” zu schaffen – dem Vorplatz am Theater, dem Marienplatz und der VHS-Passage (siehe Abb.). Diese Orte sollen basierend auf gemeinsam entwickelten Ideen so verändert werden, dass sie in naher Zukunft mit ihrer hohen Aufenthaltsqualität zum Verweilen einladen, die Lebendigkeit in der Innenstadt erhöhen und nicht zuletzt den Austausch der Bürger*innen untereinander sowie die Identifikation der Lüneburger*innen mit ihrer Stadt fördern.

Unterstützt wird dieses Vorhaben durch eine Kampagne, …

die aus Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsmöglichkeiten besteht. Informationsstände und Workshops auf den Plätzen gehören genauso dazu, wie ein Ideenwettbewerb für den Marienplatz. Begleitet wird dies durch eine umfangreiche Medienarbeit. Im Rahmen des Experimentes werden Gestaltungsoptionen und Vorschläge für die Nutzung der neuen Lieblingsplätze zunächst temporär getestet in Form von “Mock-ups”, also realitätsnaher Vorführmodelle. Begleitende Events auf den Plätzen (Kulturveranstaltungen, Verkaufswagen, Kunst-Aktionen …) sowie Gestaltungselemente und leichtes Mobiliar (Klappstühle, Hocker, Paletten-Möbel oder Pflanzkästen) erhöhen die Aufmerksamkeit für diese Orte und zeigen, welche Lebendigkeit und Wohlfühlcharakter sie ausmachen könnte.

In einer begleitenden Evaluation …

werden die gesammelten Ideen und die Erfahrungen mit neuer Nutzung und neuer Aktivität auf den Plätzen ausgewertet. Es werden Schlüsse dazu gezogen, was die Aufenthaltsqualität an diesem Ort besonders positiv geprägt hat. Alle Anregungen und Erkenntnisse werden dokumentiert an die jeweiligen Institutionen weitergegeben, die Eigentümer*innen oder verantwortlichen Träger für die Plätze sind, d.h. Theater (in städtischer Trägerschaft), Hansestadt Lüneburg (Marienplatz) und Eigentümer*in der VHS-Immobile (und ggf. Anlieger*innen). Damit endet das Experiment. Im Anschluss nutzen die Institutionen das dokumentierte Abwägungsmaterial für die Planung einer dauerhaften Aufwertung dieser Orte ggf. mit umfangreichen baulichen Maßnahmen. Für den Marienplatz wurde bereits ein politischer Beschluss erwirkt, dass hier generell Nutzungsänderungen stattfinden können (z.B. Parkplatzflächen in Aufenthaltsflächen umwidmen). Die VHS ist als Mieterin ihrer Immobilie im engen Kontakt mit dem/der Eigentümer*in und im Gespräch mit Nachbar*innen, die Veränderungen positiv gegenüberstehen. Im Theater wird das eigene „Klimateam“ eine schrittweise Umsetzung mit begleiten.

Das sind die neuen Lieblingsplätze in Lüneburg

Im Juni startete der Bürger*innen-Wettbewerb Marienplatz! Insgesamt wurden über 30 Beiträge eingereicht, von denen die Jury 6 Gewinner*innen auswählte. Diese werden nun in diesem Sommer auf dem Marienplatz als Ausschnitt getestet.

Alle weiteren Infos zum Bürger*innen-Wettbewerb Marienplatz und was nun als nächstes passiert finden Sie hier

Mit euch gemeinsam probieren wir aus, was die Aufenthaltsqualität eines Ortes steigert. Nach einer Umfrage von Leuphana-Studierenden im Februar 2022 hat die Zukunftsstadt gemeinsam mit dem Theater Lüneburg einige Vorschläge umgesetzt.

Tatkräftig arbeiteten Schauspielerin Beate Weidenhammer und ihr Kollege Yves Duziak an der Umsetzung. Yves zimmerte eine Woche lang Sitzbänke entlang des Theatergebäudes. Besonderer Dank gilt dem Rasenhof Bienenbüttel, der den Rollrasen kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Was daraus geworden ist sehen Sie hier

VHS-Passage

Auch die VHS-Passage soll zu einem Lieblingsplatz werden!

Weitere Infos folgen bald. 

News

Startschuss für Lieblingsplatz bei der VHS

Insgesamt drei Orte gestalten Bürger*innen, Mitarbeitende der Zukunftsstadt und Studierende im Jahr 2022 in Lüneburg um. Allein 350 Ideen kamen bei der Sammelaktion am 28. Februar vor dem Theater zusammen. Diese werden nun in einem Workshop mit Vertreter*innen der Leuphana und dem Schauspielhaus gesichtet und bewertet. Ähnliches passiert auch bei der Neugestaltung des Innenhofes in der Volkshochschule. Besucher*innen des Hauses sind aufgefordert, ihre Ideen auf eine Postkarte zu schreiben und in die dafür aufgestellte Ideenbox zu werfen. Mitarbeitende der Volkshochschule, der Universität und der Zukunftsstadt schauen sie sich in einem bevorstehenden Workshop dann an. Auch bei der offenen Sprechstunde am Marienplatz am 16. März kamen Lüneburger*innen zusammen, um ihre Vorstellungen zur Nutzung des asphaltierten Platzes zu diskutieren. Für alle drei Plätze gilt: mehr Aufenthaltsqualität schaffen!

Kontakt

Sara Reimann

Schnittstelle Bauen und Wohnen im Büro der Zukunftsstadt

Email: sara.reimann@stadt.lueneburg.de

Telefon: 04131 309-4554